Samstag , November 17 2018

Dead Space 4 – Es gab gute Pläne und Ideen

Visceral Games wurde leider von EA geschlossen, obwohl das Studio an einem brandneuen Star Wars-Titel gearbeitet hat, unter der Führung von Uncharted-Schreiberin Amy Hennig. Dabei hat das Studio nicht nur an Star Wars gearbeitet, sondern auch schon Pläne für Dead Space 4 gemacht.

Ben Wanat, seines Zeichens Creative Director bei Crystal Dynamics und ehemals Creative Director von Visceral, hat jetzt etwas aus dem Nähkästchen geplaudert. So gab es die Idee den Spieler in die Rolle von Ellie Langford zu stecken, die so gesehen die Nachfolgerin von Isaac Clarke werden sollte.

Abseits davon hätte sich auch in puncto Gameplay sehr viel geändert. Wie Wanat erklärte: „Die Absicht wäre gewesen, dass ihr von Tag zu Tag überlebt, auf befallenen Schiffen auf der Suche nach Leben und Vorräten, um euer eigenes kleines Schiff am Laufen zu halten und immer auf der Suche nach anderen Überlebenden.“

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„Wir hätten die vorhandenen Gameplay-Mechaniken verbessert. Der Abschnitt in Dead Space 3, mit der kleinen Flotte, zeigt welchen Weg wir bei einem nicht-linearen Gameplay hätten einschlagen können. Ein Weg, den wir sehr gerne gegangen wären. Ich dachte mir, dass ihr sogar im Weltall beginnt. Eventuell in der Nähe eines Trümmerfelds um einer orbitalen Station, die euch Hoffnung auf neue Schiffsteile oder Treibstoff geben um Shock-fähig zu bleiben.“

Für Spieler, die Dead Space nicht kennen. Shock-fähig sind Schiffe, die für interstellare Reisen ausgerüstet worden sind, mit einem sogenannten ShockPoint-Antrieb.

In Dead Space 4 würden die Nekromorphen auch in der Schwerelosigkeit eine sehr viel größere Bedrohung darstellen, so Wanat. Es sollte einen neuen Typ Feind geben, der sich in der Schwerelosigkeit bewegen kann und in der Lage wäre euch die Maske abzureißen und euer Gesicht zu fressen. (urgs…)

Dead Space 4 hätte auch Neuanfang werden sollen, weshalb Ellie der neue Held des Spiels geworden wäre. Es gab Pläne die Herkunft der Nekromorphen zu erkunden oder sogar die Apokalypse zu entfliehen. Letztlich aber um festzustellen, dass es gar nicht so eine gute Idee gewesen sein mag, dies zu versuchen. Denn manchmal, so Wanat, ist es besser das bekannte Böse zu bekämpfen.

Abschließend sagte er zu Dead Space als Franchise: „Ich denke, dass das Dead Space Universum eine solide, eigenständige IP ist. Groß genug für Sequels, neue Geschichten und neue Ideen. Man weiß ja nie. Irgendjemand könnte auf den alten EA-Katalog zurückblicken und eines Tages sagen: ‚Was ist eigentlich mit Dead Space passiert? Vielleicht sollten wir es zurückbringen?‘“

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