Donnerstag , Juli 27 2017

EA – Der Online Pass ist tot

DRM ist derzeit in aller Munde – weniger weil sich Gamer auf diese Sicherheitsmaßnahme freuen, sondern weil damit der Gebrauchtspielmarkt fast lahmgelegt werden dürfte, sofern Publisher dies wollen.

Auf den aktuellen Konsolen, wie PS3 und Xbox 360, gibt es derzeit noch Online Pässe, die man als Vorreiter der kommenden DRM-Maßnahmen bezeichnen könnte. Online Pässe liegen jedem neuen Spiel bei, um letztlich den Titel in seiner vollen Gänze nutzen zu können, sprich Multiplayer oder andere Features. EA sieht aber keinen Nutzen mehr in der Option „Online Pass“, laut Frank Gibeau ist der Online Pass bereits tot.

Gegenüber Joystiq sagte er: „Wir arbeiten nicht an einer Strategie, um den Online Pass wieder zurück zu bringen – ihr werdet keine Codes mehr eingeben müssen, um euer Spiel freizuschalten, das wird nicht passieren. Die Menge an Geld, die wir einnehmen, konnte nicht die Menge an Frust unserer Kunden ausgleichen und schon gar nicht den schlechten Ruf, den die Firma dadurch erhielt. Also sagten wir uns: ’Das ist es nicht wert’ und deshalb werden wir so etwas nicht mehr machen. Wir werden den Online Pass nicht ersetzen, er ist tot.“

Bedeutet dies, dass EA künftig keine DRM-Maßnahmen mehr in ihre Spiele verbauen wird und somit von den Möglichkeiten von PS4 und Xbox One, die es den Publishern erlaubt gewisse DRM-Möglichkeiten zu nutzen, Gebrauch zu machen? Bis zum Release beider Konsolen muss noch einige Zeit verstreichen, man kann nur hoffen, dass alle Publisher bis dahin der Meinung sind, dass Gamer, die ihre Spiele bezahlt haben, nicht weiter zur Kasse gebeten werden sollten.

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