Dienstag , September 29 2020

Internetsucht – Heutzutage ein echtes Problem

Vielerorts liest man heutzutage von einer sogenannten Internetsucht, die für Nutzer von virtuellen Spielstätten, sozialen Medien und anderen Online Portalen zum Problem werden kann. Gefährdet sind dabei selbstredend auch Casinospieler, deren Hobby sich schnell zu einem Suchtproblem entwickeln kann.

Doch nicht jeder Spieler auf Gambling Plattformen im Netz ist auch süchtig. Vor allem Spieler, die sich an gratis Games halten und zum Beispiel lediglich gerne ein wenig Roulette online ohne Anmeldung auf kostenfreien Homepages spielen, haben oftmals kein Problem, das Spiel als Freizeitbeschäftigung anzusehen und sich von Suchtverhalten abzugrenzen.

Dennoch ist die Internetsucht ein wichtiges Thema, mit dem sich alle Nutzer des Internets auseinandersetzen sollten. Und genau aus diesem Grund haben wir uns die aktuelle Lage zur Internetsucht etwas genauer angesehen und alle wichtigen Informationen für Sie zusammengetragen.

Internetsucht, was ist das eigentlich?

Während die meisten von uns wohl schon einmal diesen Begriff gehört haben, ist oftmals unklar, was genau mit dem Wort Internetsucht eigentlich gemeint ist.

Grundsätzlich gibt es mehrere Bezeichnungen für dieses Suchtbild: Neben Internetsucht spricht man oft auch von Onlinesucht, Internetabhängigkeit oder EOV (Exzessives Onlineverhalten). Auch die Begrifflichkeiten Mediensucht oder Computersucht werden häufig verwendet. All diese Begriffe sind Synonyme und beziehen sich auf dasselbe Problem.

Und so sieht das Problem grundsätzlich aus:

  • Es besteht ein zwanghafter Drang, sich im Internet aufzuhalten.
  • Man erlebt ein Gefühl des Kontrollverlusts und kann die Zeit, die man online verbringt, nicht mehr begrenzen.
  • Oftmals geht damit ein Rückzug aus dem Sozialleben einher.
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit, höhere Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Entzugserscheinungen und ähnliche Probleme können auftreten.
  • Viele Betroffene verheimlichen außerdem das Ausmaß des Internetkonsums.

Ein durchaus ernstzunehmendes Problem also, mit dem immer mehr Internetnutzer und oftmals auch Online Casinobesucher zu kämpfen haben.

Internetsucht im Online Casino

Besonders gefährdet und oftmals von Internetsucht betroffen sind Nutzer von Glücksspielen. Eine Kombination aus Spielsucht und Onlineabhängigkeit kann dabei sehr schnell und unbemerkt entstehen. Durch die schleichende Ausbildung der Abhängigkeit fehlt es Betroffenen oftmals vor allem an der Selbsteinsicht, dem ersten und wichtigsten Schritt, um das Problem aus dem Weg zu räumen.

Erst wenn man als Abhängiger das Problem erkannt hat und bereit ist, dagegen vorzugehen, hat man eine gute Chance auf Besserung.

Als Casinospieler kann es deshalb nie schaden, sich an eine der vielen Online Ressourcen zur Spielsuchtprävention zu wenden und in regelmäßigen Abständen die dort gebotenen Selbsttests durchzuführen, mit deren Hilfe man erkennen kann, ob das eigene Spielverhalten problematische Züge annimmt.

Folgende Fragen kann man bei solchen Selbsttests erwarten:

  • Spielen Sie zur Unterhaltung oder um persönlichen Problemen zu entgehen?
  • Kreisen ihre Gedanken auch im täglichen Leben häufig um das Glücksspiel?
  • Haben Sie sich bereits Geld geliehen, um das Spiel im Internet zu finanzieren?
  • Sind Sie schon einmal am Vorhaben ihre Casinobesuche einzuschränken gescheitert?
  • Nutzen Sie Lügen oder Unwahrheiten, um ihr Glücksspiel zu verschleiern?
  • Fühlt es sich unmöglich an, das Casino bzw. das Spiel vorzeitig zu verlassen?

Seien Sie bei der Beantwortung wirklich ehrlich und scheuen Sie sich nicht, im Zweifelsfall direkte Hilfe anzufordern. Inzwischen gibt es sowohl im deutschen Umfeld als auch international jede Menge Anlaufstellen für Menschen mit Internetproblematiken. Seriöse Online Casinos bieten außerdem Informationen zum verantwortungsvollen Glücksspiel an und arbeiten in vielen Fällen mit renommierten Organisationen zur Spielsuchtprävention zusammen. Man kann erste Hilfestellungen somit auch direkt im eigenen Online Casino finden.

Besorgniserregende Zahlen und Statistiken

Das Ausmaß des Problems zeigt sich, sobald man einen Blick auf Statistiken und Zahlen zu diesem Problem wirft. In Deutschland haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass die Zahl der internetabhängigen Jugendlichen kontinuierlich steigt und inzwischen besorgniserregende Höhen erreicht hat. Auch das Ärzteblatt hat bereits von diesem Problem berichtet.

Auf internationaler Ebene sieht es laut Experten sogar noch schlimmer aus. Bereits im Jahr 2014 wurde die Zahl der Internetabhängigen weltweit auf rund 420 Millionen Menschen geschätzt – und seitdem ist die Zahl deutlich gestiegen. In manchen Gebieten wird von Abhängigkeitsraten über 18% der Gesamtbevölkerung gesprochen, was bedeutet, dass in diesen Gebieten jeder fünfte bis sechste Mensch dieser Abhängigkeit unterliegt.

Doch was können wir tun? Können wir diese Probleme verhindern?
Ja, das können wir auf jeden Fall. Und der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei sowohl bei der Selbstbeobachtung als auch bei der Aufklärung unserer Kinder und Folgegenerationen. Ein Bewusstsein für die potentielle Problematik und ein Auge auf die Nachwuchsgeneration könnten so in Zukunft diesem wahrlich besorgniserregenden Trend entgegenwirken.

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