Samstag , April 19 2014
Review – Aurora R4 – Der Monster-PC im Test

Review – Aurora R4 – Der Monster-PC im Test

Alienware stand schon immer für ein außerirdisch gutes Design und jede Menge Power. Auch der Aurora R4 wird diesen beiden Ansprüchen gerecht oder doch nicht? Wir haben uns den Tower aus dem Hause Alienware/Dell angeschaut und unsere Eindrücke in dieses Review zusammengefasst. Der Aurora R4 ist Äußerlich kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden, doch wie im Leben auch, zählen bekanntlich die inneren Werte. Hier kann der Aurora in unserem Testmodell vollends punkten. Die vierte Auflage der Aurora-Reihe besticht durch das bekannte Design, das man nur marginal, kaum sichtbar, verbessert bzw. verändert hat. Wie immer lässt sich bekanntlich über Geschmack nicht…

Review Übersicht

Haptik - 95%
Sound - 93%
Design/Optik - 90%
Funktionalität - 94%
Preis - 75%
Leistung - 99%

91%

Ein Monster!

Zusammenfassung : Teuer aber jeden Cent wert!

91

Alienware stand schon immer für ein außerirdisch gutes Design und jede Menge Power. Auch der Aurora R4 wird diesen beiden Ansprüchen gerecht oder doch nicht? Wir haben uns den Tower aus dem Hause Alienware/Dell angeschaut und unsere Eindrücke in dieses Review zusammengefasst.

Der Aurora R4 ist Äußerlich kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden, doch wie im Leben auch, zählen bekanntlich die inneren Werte. Hier kann der Aurora in unserem Testmodell vollends punkten. Die vierte Auflage der Aurora-Reihe besticht durch das bekannte Design, das man nur marginal, kaum sichtbar, verbessert bzw. verändert hat. Wie immer lässt sich bekanntlich über Geschmack nicht streiten, weswegen wir zum Design als solches nur wenige Worte verlieren wollen und können. Uns jedenfalls hat das Design, das es auch für 80 Euro Aufpreis in leicht veränderter Form gibt, die allerdings auch den Zweck des Kühlens erfüllt, sehr gefallen.

Aurora r4 1

Pure Power

Bevor wir den Test genauer angehen, kommen wir jetzt einmal zu harten Fakten und Zahlen. Der Aurora R4 hat in unsrem Fall folgende Hardware verbaut:

  • 16 GB RAM Speicher
  • CPU: Intel i7 3930K (12 Kerne) – 3,20 GHz
  • Grafikkarte: zwei Nvidia GTX 680 im SLI Verbund
  • Sound: Nvidia High Def. Audio/Realtek Digital Output
  • Optische Laufwerke: Blu-ray/DVD
  • Festplatte: eine 256 GB SSD (für das Betriebssystem) sowie eine 3 Terabyte HDD

Was bedeuten diese Zahlen letztlich für den normalen bzw. Hardcore-Gamer? Nun, sie bedeuten, dass man in absehbarer Zeit keine Investitionen mehr tätigen muss. Der R4 bietet einfach alles was das Gamerherz höher schlagen lässt.

Selbst das kürzlich veröffentlichte Crysis 3 kann den Rechner nicht in die Knie zwingen, nicht einmal im Ansatz. Die beiden Grafikkarten, die im SLI-Verbund ihr Tagewerk verrichten, meistern selbst schwerste Aufgaben mit einem Lächeln. Bisher gibt es kein Spiel auf dem Markt, dass dem Aurora R4 seine Grenzen aufzeigen könnte. Anschlüsse wie USB und andere Standards gibt es zu Genüge, gleiches gilt im Übrigen auch für weitere Slots – beispielsweise Festplatten oder Laufwerke. Auch ein HDMI-Anschluss und der etwas ältere DVI-Anschluss, sind natürlich vorhanden. Für einen satten Sound ist ebenfalls gesorgt – so kann man ohne Weiteres eine 7.1 Anlage an den Aurora R4 angeschlossen und genutzt werden. Für einen Kinogleichen Sound ist also ebenfalls gesorgt.

Aurora r4 2

Qualität hat seinen Preis

Alienware hat sich nicht nur durch Qualität und das ausgefallene Design einen Namen machen können, nein, auch die Preise sind berüchtigt bei den Gamern. Für den Aurora R4 muss man in unserem Fall knappe 3800 Euro berappen. Ein stolzer Preis, bedenkt man doch wie kurzlebig die PC-Technik ist. Nun hat der R4 jedoch eine derart leistungsstarke Technik verbaut, dass man in den nächsten Jahren kein Spiel, keine Anwendung oder Aufgabe fürchten müsste.

Im Lieferumfang unseres Gerätes waren noch Tastatur und Maus vorhanden, die ein ebenso praktisches wie schickes Design aufweisen. Beide Eingabegeräte sind von einer überragenden Qualität. Sicherlich ist die Tastatur nicht für Vielschreiber konzipiert, wohl aber für einen Gamer.

Qualität hat nicht nur einen stolzen Preis, sondern auch ein sehr stolzes Gewicht. Satte 22 Kilogramm wiegt dieses Monster aus dem Hause Alienware. Durch die sehr kompakte Bauweise, obgleich der Tower auch recht groß ist, wird das Gewicht kanalisiert und lässt den Eindruck erstehen etwas sehr viel Schweres zu heben. Für LAN-Partys also denkbar ungeeignet, es sei denn, man möchte etwas für das leibliche Wohl unternehmen.

Eines der Features, für die sich Alienware ebenfalls einen Namen gemacht hat, hört auf den Namen AlienFX. Auch beim Aurora R4 ist es möglich AlienFX einzusetzen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind dabei wieder einmal unglaublich vielfältig. So könnt ihr für unterschiedliche Programmen die Beleuchtung der Tastatur, Maus und des Gehäuses ändern. Für jeden Gamer ist dies natürlich der Augenschmaus schlecht hin. Beispielsweise könnt ihr, sobald euer Lieblings-Shooter aktiviert wird, ein in blau gehüllten Tower genießen. Sollte euch eine Farbe nicht genügen könnt ihr die verschiedenen Zonen des Aurora R4 unterschiedlich beleuchten lassen. Der Individualität sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Fazit:

Selten, wirklich sehr selten passiert es, dass wir Hardware nur unter Protest zurückgeben. Der Aurora R4 ist der Traum eines jeden Gamers. Die beiden GTX 680 Grafikkarten sorgen für satte Power, genau wie der Prozessor und der verbaute Arbeitsspeicher. In der Windows-Wertung (Windows 7) konnte das Gerät 7,8 von möglichen 7,9 Punkten einfahren. Nur der Prozessor hat die volle Punktzahl nicht erreichen können.

Nur zwei Dinge trüben dieses wundervolle Bild. Der Preis von 3.800 Euro und das Gewicht von 22 Kilogramm. Im Umkehrschluss bietet der Aurora R4 allerdings genügend Power, um die kommende Jahre mit einem ruhigen Gewissen angehen zu können. So schnell dürfte dieser PC nicht an seine Grenzen geraten.

Alienware stand schon immer für ein außerirdisch gutes Design und jede Menge Power. Auch der Aurora R4 wird diesen beiden Ansprüchen gerecht oder doch nicht? Wir haben uns den Tower aus dem Hause Alienware/Dell angeschaut und unsere Eindrücke in dieses Review zusammengefasst. Der Aurora R4 ist Äußerlich kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden, doch wie im Leben auch, zählen bekanntlich die inneren Werte. Hier kann der Aurora in unserem Testmodell vollends punkten. Die vierte Auflage der Aurora-Reihe besticht durch das bekannte Design, das man nur marginal, kaum sichtbar, verbessert bzw. verändert hat. Wie immer lässt sich bekanntlich über Geschmack nicht…

Review Übersicht

Haptik - 95%
Sound - 93%
Design/Optik - 90%
Funktionalität - 94%
Preis - 75%
Leistung - 99%

91%

Ein Monster!

Zusammenfassung : Teuer aber jeden Cent wert!

91
  • Flupp

    Ich glaub’, ich muß widersprechen (eigene Einschätzung), daß dieser PC nicht schon sehr bald seine Grenzen aufgezeigt bekommt.

    • Gamesforpublic

      Bisher dürfte es allerdings noch schwer werden. Battlefield 4, Crysis 3 – alles Spiele, die zu der Zeit des Aurora R4 die Maßstäbe setzten. Zudem darfst du nicht vergessen, dass du bei Alienware die Komponenten selbst auswählen kannst und diese bleiben immer auf einem neuen Standard. :)

  • http://blog.mborm.net bormolino

    Ich bin auch am überlegen, ob ich mir den Aurora kaufe. Teuer ja, aber der hat mit Sicherheit mehr Leistung als der PC, den ich mir zusammengeschaubt habe.

    • admin

      Hallo Bormolino,

      ohne wie ein Fachverkäufer klingen zu wollen: der Aurora ist jedenfalls sein Geld wert. War in unserer Redaktion gern gesehen und hätte auch gern bleiben können ;)

      • http://blog.mborm.net bormolino

        Wie steht es mit dem Aurora eigentlich bei Berechnungen auf GPU und CPU?
        Wird der zu heiß oder kühlt er sehr gut?

        Da ich, wenn ich kaufen würde auch sehr stark belastende Rechenaufgaben auf ihm laufen lassen würde.

        • admin

          In unseren Tests wurde er ausreichend gekühlt und hat keine Anzeichen von Überhitzung gezeigt. Den Aurora gibt es zudem in zwei “Varianten”: das etwas teurere Gehäuse hat eine verbesserte Kühlfunktion bzw. eine erweiterte – die wohl auch deinen Ansprüchen genügen dürfte :)

          • http://blog.mborm.net bormolino

            Okay, herzlichen Dank für die Antworten! :)

            • admin

              Immer wieder gern :) Dafür sind wir da, auch wenn es dieses Mal etwas länger dauerte ;)

              • http://mborm.net bormolino

                Ich habe mir jetzt den Aurora R4 gekauft. Diese Harware ist verbaut:

                Intel Core i7-3930K (Six Core, 12MB Cache) OC 4 GHz | Asetek Liquid Cooler | 16GB 1600MHz DDR3 Quad Channel | Dual GTX 670 (SLI)

                Danke nochmal für die Beratung!

            • admin

              Hallo bormolino, sehr gute Entscheidung. Brauchst du unsere Adresse, damit du uns den Aurora zuschicken kannst oder willst du ihn lieber persönlich abliefern? ;) Viel Spaß mit dem Kraftpaket!

  • Termin8tor

    Also ich habe meinen Aurora jetzt seit einem Guten Jahr. Mein dritter Alien Desktop und auch zwei Alienbooks hatte ich schon. Früher habe ich geschraubt aber mit Familie und anderen hobbies ist mir da zu blöd und aufwendig. Ein System wie den R4 kann man so selbst nicht bauen. Alleine die hammermässige Beleuchtung, die Software für die Lüfter usw – endgeil. Geniale Verabrietung, tolle Kabelführung usw., der Alienw ist echt super. Klar, die PReise sind pervers, aber es gib immer wieder coole Rabattcodes, einfach mal googeln. Ich bin auf jeden Fall superhappy damit und spiele jetzt viel mehr als zu schrauben ;-)

    • admin

      Da geb ich Dir einfach mal uneingeschränkt echt ;)