Montag , Februar 27 2017

Review – Call of Duty Ghosts – Die Xbox One-Version im Test

Und zum zweiten mal legen wir Call of Duty: Ghosts in unsere Xbox, nur dieses mal in die Xbox One. Dabei fällt uns in der Archievementsliste auf, das wir die gesamten Erfolge noch mal sammeln können. Die Installation erlaubt leider keinen Frühstart.

Erst bei über 60 Prozent – nach knapp 10 Minuten – darf zumindest schon die Kampagne gestartet werden. Der Multiplayer ist erst verfügbar, nachdem die Installation abgeschlossen wurde. Inhaltlich gibt es nicht neues zwischen den Versionen, kleine Änderung gibt es nur im Multiplayer, hier kämpfen sich jetzt statt 12 nun 18 Spieler auf den Karten durch. Doch nun zum Test!

Call of Duty- Ghosts 1

Das hat uns gefallen:

Die Qualität der Steuerung bleibt behalten. Der neue Xbox-One-Controller harmoniert hervorragend mit den schnellen Mehrspielerpartien. Die Online-Verbindung auf der Xbox One ist ordentlich: Server sind schnell gefunden, die Leitung bleibt stabil und es gibt keine Einbrüche in der Bildrate.

Was hat sich denn letztlich getan im Vergleich zur „alten Generation“? Nun, die Xbox One-Fassung beinhaltet mehr Details. Dies sieht man vor allem bei den Effekten. Wenn es jetzt eine Explosion gibt – davon soll es ja in Call of Duty die eine oder andere geben – dann kracht es nicht nur schöner, sondern auch effektvoller. Mehr Schmutz, Partikel und Geröll fliegt euch jetzt um die Ohren – na das ist doch mal was, oder?

Call of Duty- Ghosts 2

Das hat uns nicht gefallen:

Auf der PS4 und dem PC läuft das Spiel in einer höheren Auflösung. Das fiel uns bei mittleren und langen Distanzen auf, da verschwimmen Details und werden undeutlich. Das liegt aber daran, dass Infinity Ward die Auflösung auf 720p festlegte, damit die Framerate zu jeder Zeit stabil bleib. Das grundsätzliche Problem ist aber ein ganz anderes: Call of Duty: Ghosts läuft leider auf einer nicht mehr so frischen Engine. Das macht sich bei fast allen Belangen des Spiels bemerkbar. Zudem setzt man noch immer zu sehr auf durchgescripete Abläufe. Erst wenn man einen bestimmten Punkt auf einer Karte erreicht hat hört es auf Feinde zu „regnen“. Dies gab es schon im ersten Modern Warfare-Teil.

Während die Unterwassermission oder die Abschnitte im Weltraum nur so vor Details strotzen, wirkte vieles in den weiteren Missionen „am Boden“ grob und klobig. Durch die jetzt höhere Auflösung wird das nicht besser, aber zum Glück auch nicht schlechter. Auch an den Figuren wird schnell deutlich, dass hier eine alte Technik am arbeiten ist.

Fazit:

Auch auf der neuen Konsole bleibt alles beim Alten. Call of Duty: Ghosts ist ein gutes Spiel mit großen Schwächen in der Kampagne. Schade, dass die Kulisse unter der gleichen Engine wie die 360-Version läuft, dadurch leidet die Xbox One unter Kantenflimmern und auflösungsbedingter Unschärfe. Immerhin werden weiterhin 60 Bilder pro Sekunde geliefert. Am Spielerlebnis und der Wertung ändert sich aber nichts, da die Mechaniken am Spiel unverändert bleiben. 

Hier geht’s zum Xbox 360-Test.

Und zum zweiten mal legen wir Call of Duty: Ghosts in unsere Xbox, nur dieses mal in die Xbox One. Dabei fällt uns in der Archievementsliste auf, das wir die gesamten Erfolge noch mal sammeln können. Die Installation erlaubt leider keinen Frühstart. Erst bei über 60 Prozent - nach knapp 10 Minuten - darf zumindest schon die Kampagne gestartet werden. Der Multiplayer ist erst verfügbar, nachdem die Installation abgeschlossen wurde. Inhaltlich gibt es nicht neues zwischen den Versionen, kleine Änderung gibt es nur im Multiplayer, hier kämpfen sich jetzt statt 12 nun 18 Spieler auf den Karten durch. Doch nun…

Review Übersicht

Grafik - 75%
Sound - 80%
Gameplay - 80%
Umfang - 80%
Multiplayer - 90%
Story - 65%

78%

User Rating: Be the first one !

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  • Falco

    also ich hab heute mal geschaut bei den modis da steht ja die maximale spieler anzahl und da ist überall 8-12 und bei infected irgend ein anderer modus und der modus der ganz unten ist wo es immer zwischen team deathmatch und eroberung wechselt da is bis 18 man aber bei dem modus war oder ist auch auf den alten konsolen so

    • Gamesforpublic

      So ist das aber bei den Publishern, der Maximalwert wird immer angegeben. Sprich, wenn bei Spiel XY 64 Spieler in nur einem Modus mitspielen können, dann wird damit geworben, so ist das leider immer.

      • Falco Lamm

        ahjo, mit 12 spielern stirbt man auch so schon schnell genug 😀 reicht vollkommen aus 😀

  • Falco

    huuhu, wegen multiplayer statt 12 nun 18 mann. ist das ein bestimmter spielmodus wo das möglich ist oder wie ist das? weil bei mir sinsts trotzdem nur 12 mann 😉 spiel eigentlich nur team deathmatch

    • Gamesforpublic

      Das kommt zum Teil auf die Karten und natürlich auch auf den Modus an. Bei Team Deathmatch solltest du aber auch mal gegen mehr Leute ins Gefecht ziehen. Aber bei CoD war es ja auch schon immer so: kleine Karten, weniger Spieler. Wenn du also oft auf einer Map unterwegs sein solltest, schau dir mal andere an und vergleich dann die Anzahl 🙂