Samstag , März 25 2017

Review – HellFire DTX – Ein Test aus der Hölle

Die Firma DevilTech ist sicher nicht allen Gamern bekannt, doch der Name klingt schon einmal vielversprechend. Wir haben uns gefragt ,ob die Gaming Notebooks wirklich teuflisch gut sind, und haben das HellFire DTX auf Herz und Nieren getestet und wollen unsere Erfahrung in diesem Test wiedergeben.

Nicht immer muss ein Gaming-Laptop von einer Firma kommen, die weltweit bekannt ist. DevilTech hat sich ebenfalls voll und ganz diesem Thema verschrieben und liefert seit Jahren Desktop PCs und Gaming Laptops an alle, die ihre Gaming-Erfahrung auf das nächste Level bringen wollen.

Bevor wir uns wieder den üblichen Kategorien verschreiben, haben wir wie immer die rohen Daten des HellFire DTX für euch parat:

  • Prozessor: Intel Core i7-4700MQ (acht Kerne) 2,40 Ghz
  • Arbeitsspeicher: 8GB DDR3 RAM
  • Grafikkarte: Onboard: Intel HD Graphics 4600 / Nvidia GeForce GTX 765M
  • Sound: Realtek High Def. Audio
  • Display: TFT Full HD (1920×1080)

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Das hat uns gefallen:

Kommen wir zunächst zum Design und zur Haptik. Das Design des HellFire ist schlicht gehalten. So schlicht, dass man von außen nicht erkennen kann, was für Bauteile letztlich in der Maschine schlummern. Das HellFire ist ein Laptop, das man in jedes Büro mitnehmen kann, ohne dass je ein Chef auf die Idee kommen würde, dass damit Spiele wie Battlefield 4 gespielt werden können.

Die Haptik des HellFire DTX zeigt allerdings die gute Verarbeitung. Kein Klappern, kein Wackeln oder Quietschen ist zu hören. Während unserer Testzeit konnten wir keine Verarbeitungsfehler oder Sonstiges feststellen. Positiv zu erwähnen ist auch, dass man bei dem HellFire DTX in der Lage ist, den Akku zu entfernen. Viele neue Gaming-Notebooks bieten diese Möglichkeit leider nicht mehr. Viele Gamer dürfte es freuen zu hören, dass man bei DevilTech auf eine TFT-Variante des Bildschirms gesetzt hat. Es spiegelt also nichts, während man im Gefecht steckt. Endlich muss man seine Position nich mehr so verändern, dass man jeder Lichtquelle, so gut es geht, ausweicht. Für Gamer, die gerne im Dunkeln spielen, wurde ebenfalls eine kleine aber feine Funktion hinzugefügt. Auf Tastendruck kann man das Keyboard des DTX im schicken Blacklight leuchten lassen. Möchte man lieber nur die linke Hälfte ausleuchten, da dort die wichtigen Tasten für Shooter zu finden sind, ist auch dies mit einem weiteren Druck auf die Taste möglich.

Wirklich gut gefallen hat uns aber die Möglichkeit, die Kühlung des Notebooks aktiv steuern zu können. Am oberen Rand des Bildschirms befindet sich die Taste für den „Cool Boost“. Während einer LAN-Party kann somit die Lüfterleistung erhöht werden. Allerdings kann dies auch beim Overclocking eingesetzt werden, damit man die GTX 765M immer auf voller Leistung nutzen kann.

Volle Leistung ist unser nächstes Stichwort: DevilTechs mobile Gamingstation nutzt nicht nur den i7 der vierten Generation, sondern auch die GTX 765M aus dem Hause Nvidia. Ohne Kompromisse könnt ihr hier das  Game eurer Wahl spielen. Sicher, Titel wie Battlefield 4 sind sehr anspruchsvoll – somit reicht es trotz vier Gigabyte GDDR5 Grafikspeicher nicht ganz für die Ultraeinstellungen aus. Doch für jede LAN-Party ist das HellFire Notebook mehr als ausreichend. Solltet ihr lieber Online euer Glück versuchen, ist das HellFire auch hierfür perfekt ausgerüstet. Dank schneller Netzwerkkarte für LAN und WLAN gehören Lags, sofern die Internetverbindung mitspielt, der Vergangenheit an. Es ist doch schön, seinen „Feinden“ immer einen kleinen Schritt voraus zu sein, oder?

Der wohl wichtigste und größte Pluspunkt, den wir für uns erkennen konnten, ist aber der Preis. Für die hier erwähnte Ausstattung muss man 799 Euro zahlen. Andere Hersteller sind hier deutlich teurer und bieten letztlich eine vergleichbare Leistung.

Das hat uns nicht gefallen:

Es ist nicht alles Gold, was glänzt? In den meisten Fällen trifft dies zu, doch was wir jetzt zu „meckern“ haben, ist eher verschwindennnd gering, als alles andere. Grafik, Haptik, Preis und Display konnten uns überzeugen, doch was nicht? Der Sound ist mit den verbauten Lautsprechern zwar gut, allerdings darf man hier keine kinoreifen Soundeffekte erwarten. Anders wird es allerdings, wenn man ein entsprechendes Soundsystem oder Headset anschließt. Dann entfällt auch dieser Punkt.

Zudem erschien uns die im Testlaptop verbaute Festplatte etwas langsam, doch kann diese ja nach eigenen Wünschen konfiguriert werden.

Fazit:

award4Das HellFire DTX bietet jede Menge Leistung ohne unnötigen Schnickschnack. Es wird auf ein ausgeflipptes Design verzichtet und man beschränkt sich bei DevilTech auf die inneren Werte. Eine gute Grafikkarte, tolle Haptik, ein gestochen scharfes Display sowie die Möglichkeit aktiv die Kühlung des Systems ändern zu können, haben uns überzeugt.

Sicher,  Festplatte und Sound könnten noch eine Spur schneller bzw. schöner sein, doch darf man nicht vergessen, dass man weit unterhalb der 1.000 Euro Marke bleibt. Für diesen Preis bietet DevilTech einen unschlagbarguten Gaming-Laptop an.

Man sollte nicht vergessen, dass wir hier nur die Standard-Variante des HellFire getestet haben. Der Arbeitsspeicher lässt sich bis auf 32 GB aufstocken und eine 1 TB große Festplatte kann ebenfalls verbaut werden.

Die Firma DevilTech ist sicher nicht allen Gamern bekannt, doch der Name klingt schon einmal vielversprechend. Wir haben uns gefragt ,ob die Gaming Notebooks wirklich teuflisch gut sind, und haben das HellFire DTX auf Herz und Nieren getestet und wollen unsere Erfahrung in diesem Test wiedergeben. Nicht immer muss ein Gaming-Laptop von einer Firma kommen, die weltweit bekannt ist. DevilTech hat sich ebenfalls voll und ganz diesem Thema verschrieben und liefert seit Jahren Desktop PCs und Gaming Laptops an alle, die ihre Gaming-Erfahrung auf das nächste Level bringen wollen. Bevor wir uns wieder den üblichen Kategorien verschreiben, haben wir wie…

Review Übersicht

Haptik - 89%
Sound - 80%
Design/Optik - 90%
Display - 96%
Funktionalität - 96%
Leistung - 90%
Preis - 91%

90%

Teuflisch!

Jede Menge Leistung, ohne unnötigen Schnickschnack.

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