Freitag , November 15 2019

Sony, Nintendo und Microsoft gehen gegen US-Politik vor

Politik und Gaming haben nicht viel miteinander zu tun, außer dass sie gerne in einigen Geschichten auftaucht und dort zeigt, wie korrupt oder falsch es sein kann. Aber auch außerhalb von Spielen hat die Politik nun Auswirkungen auf die Branche.

Das betrifft nicht nur Microsoft, sondern auch Sony und Nintendo. Eben diese drei Hersteller haben sich nun zusammengetan und sich an die USA gerichtet, um vor den Zöllen von China zu warnen.

Auf sieben Seiten erklären die drei großen Hersteller von Konsolen bzw. Handhelds, welche Auswirkungen die Zölle bzw. Strafzölle auf die Industrie haben werden. Auch kleine Studios werden davon betroffen sein.

Allerdings ist das längst nicht alles. Nicht nur Software bzw. Games werden davon betroffen sein, sondern auch die Preise der nächsten Konsolengeneration. Egal wie sehr ihr eine Marke der anderen vorzieht, sie alle teilen ein Problem. Sony, Microsoft oder Nintendo haben spezielle Chips verbaut, die auf einer speziellen Software laufen, um Videospiele abzuspielen. Die Herstellung dieser Chips findet in China statt.

Sorgt China also dafür, dass die Preise auf diese Waren steigen, wirkt sich das direkt auf die Preise von Spielen und Konsolen selbst aus.

China reagiert mit dieser Maßnahme auf die neuen Zölle, die von Donald Trump ins Leben gerufen worden sind. Es bleibt zu hoffen, dass PS5 und Project Scarlett zum Release nicht derart teuer geworden sind, dass die Gaming-Branche einen Crash wie in den 1980er Jahren erleben wird.

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