Samstag , Mai 27 2017

Test – Dell XPS 12 – Das kleine Kraftpaket im Test

Wer viel auf Reisen ist, der hat leider kaum Zeit zum Spielen. Mobile Geräte bieten da zumindest eine kleine Ausnahme. Unterwegs, im Flugzeug, Zug oder im Bus kann ein Handy oder Tablet schnell hervorgeholt werden. Allerdings ist die Leistung beider Geräte meist beschränkt. Was wäre da besser als eine Mischung aus Laptop und Tablet, also quasi ein Tabtop? Diese Idee schien auch Dell zu faszinieren und mit dem XPS 12 ist man diese Fusion eingegangen. Wir haben uns das XPS 12 von Dell einmal genauer angeschaut. Ein Tablet sollte nicht zu groß sein, damit man unterwegs nicht zu viel mit…

Review Übersicht

Haptik - 96%
Sound - 92%
Design/Optik - 91%
Funktionalität - 97%
Preis - 89%
Leistung - 97%

94%

Klein aber wow!

Das kleine Kraftpaket

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Wer viel auf Reisen ist, der hat leider kaum Zeit zum Spielen. Mobile Geräte bieten da zumindest eine kleine Ausnahme. Unterwegs, im Flugzeug, Zug oder im Bus kann ein Handy oder Tablet schnell hervorgeholt werden. Allerdings ist die Leistung beider Geräte meist beschränkt. Was wäre da besser als eine Mischung aus Laptop und Tablet, also quasi ein Tabtop? Diese Idee schien auch Dell zu faszinieren und mit dem XPS 12 ist man diese Fusion eingegangen. Wir haben uns das XPS 12 von Dell einmal genauer angeschaut.

Ein Tablet sollte nicht zu groß sein, damit man unterwegs nicht zu viel mit sich herumtragen sollte. Das XPS 12 bietet, wie der Name schon andeutet, 12 Zoll Bildschirmfläche. Bevor wir technische Daten zum Besten geben, schauen wir aber zuvor auf das Design des kleinen Convertibles. Mit einem kurzen Dreh ist aus dem Laptop ein Tablet geworden und dabei hat Dell auch auf das Aussehen geachtet. Das ganze Gerät ist leicht gummiert, was dem XPS 12 ein sehr wertiges Gefühl verschafft. Zu keiner Zeit hat man den Eindruck, billig verarbeitete Materialien anzufassen. Beim Aussehen hat man sich der Devise „schlicht und einfach“ verschrieben. Das Dell XPS 12 ist schön anzuschauen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Ein flaches Design mit abgerundeten Ecken unterstützt den Tablet-Look, sobald das Gerät als solches genutzt wird.

Durch die Drehfunktion gibt es allerdings einen kleinen Rahmen, in dem das Display befestigt ist. Dadurch ist das XPS 12 etwas größer und auch schwerer als ein normales Tablet. Mit seinen 1,5 Kilo ist das Tablet allerdings noch immer leichter als so mancher Laptop in der gleichen Größe. Das Äußere wird durch eine Carbonoptik aufgewertet, die aber nicht übertrieben daherkommt, sondern in das Gesamtdesign des Powerbooks passt. Was allerdings auf den ersten Blick wie reine Show wirken könnte, entpuppt sich als echtes Carbon, was sich positiv auf Gewicht, Wärmeleitung und Steifigkeit auswirkt.

Zum Design gehört natürlich auch die Haptik und hier punktet Dell einmal wieder vollends. Das XPS 12 ist hochwertig verarbeitet, was auch vom sogenannten Soft-Touch Lack unterstrichen wird. Der Lack sorgt dabei für den hervorragenden Halt und eine sehr angenehme Haptik. Nichts knackt, knirscht oder gibt ungewohnte Geräusche von sich. Gleiches gilt für die Tastatur. Allerdings ist es zu Beginn recht ungewöhnlich, auf dem XPS 12 zu schreiben, da die Abstände zwischen den Tasten etwas größer sind, als man es von anderen Tastaturen her kennt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit läuft aber auch das Schreiben schnell von der Hand.

 xps12

Technik die begeistert

So klein das XPS 12 auch ist – wäre es ein Auto, so wäre es wohl eines der schnellsten im Stall. Unser Testgerät beinhaltet satte 8 GB DDR-Arbeitsspeicher und den i7-3537U Prozessor, der mit 4 Kernen mit jeweils 2 GHz daherkommt. Unterstützt wird dies noch von einer SSD-Festplatte, die das Arbeiten und auch Spielen zum Genuss macht. In diesem Fall wurde eine 256 GB SSD mit Intel Rapid Start Technology verbaut. Wie aber sieht es in puncto Grafik aus? Nun, man muss hier sagen, dass das XPS 12 kein ausgewiesenes Gaming-Gerät ist und sich auch nie als solches präsentiert hat. Mit der hier eingebauten Intel HD Graphics 4000 können zwar diverse Spiele vom Windows 8-Marktplatz gespielt werden – für die großen Titel ist sie allerdings nicht ausgelegt.

Aber das sollte auch nie der Fall sein. Für den Gelegenheitsspieler, der während einer Reise etwas Unterhaltung sucht, ist das XPS 12 allerdings perfekt. Der integrierte Touch-Bildschirm funktioniert einwandfrei und selbst dicke Finger finden schnell ihr Ziel. Wirklich begeistert hat uns der Klang, also der Ton, des kleinen Laptops. Jeweils an den Seiten des Geräts findet man kleine Boxen, die man auf den ersten Blick mit einem Lüfter verwechseln könnte, so klein sind sie. Hier trifft der oft genutzte Satz: „klein, aber oho“ zu. Selbst ohne Kopfhörer ist der Sound zu jeder Zeit angenehm und klar. Kein Übersteuern, kein hässliches Kratzen. Natürlich darf man nicht den Sound einer 7.1 Anlage erwarten, doch für seine Größe ist das XPS 12 deutlich in der oberen Klasse einzuordnen.

Auch das Display mit der 1080p-Auflösung passt hier in das sonst so perfekte Gesamtbild. Einzig eine Tatsache ist weniger schön anzusehen: Das Display (Gorilla Glass Display) ist stark reflektierend, was ein Arbeiten in der Sonne recht anstrengend machen kann. Ansonsten ist über dem Display auch eine Webcam verbaut, die euer Lächeln mit 1,3 Mega Pixeln aufnehmen kann.

 xps 12 1

Finde den Anschluss

Das XPS 12 verfügt über eine Reihe von Anschlüssen, die euch das Arbeiten und Spielen vereinfachen dürften. An der rechten Seite befinden sich ein Mini Display Port, zwei USB 3 Anschlüsse, eine Akkuanzeige, sowie der Anschluss für den Strom. Auf der linken Seite findet ihr einen Button für die Rotationssperre, die ebenfalls mit einem Tastendruck deaktiviert werden kann, eine Lautstärkenwippe, ein Kopfhörerzugang und der Power Button. Schmerzlich vermissen wir einen LAN-Zugang, den es am XPS 12 ohne Adapter nicht gibt. Dafür ist das Gerät natürlich mit W-LAN ausgestattet.

Schade ist auch die Tatsache, dass man den Akku des Laptops nicht entfernen kann, weswegen sich das Gewicht des XPS 12 nicht reduzieren lässt, wenn man im Strombetrieb unterwegs ist.

Fazit:

award4Ist es ein Tablet? Ist es ein Laptop? Nein, es ist ein Tabtop. Na gut, dieser Spruch war lahm, aber das XPS 12 ist es ganz sicher nicht. In wenigen Sekunden ist das XPS 12 einsatzbereit und dank 8 GB RAM und einem i7 Prozessor kann man selbst aufwendige Programme wie Photoshop CS6 – wie wir es auch taten – ohne Probleme darauf laufen lassen. Es macht wirklich Spaß, mit einem Powerbook so bequem zu arbeiten.

Ist man irgendwann auf dem heimischen Sofa angekommen, verwandelt man einfach das Laptop in ein Tablet und kann entspannt spielen oder einen Film anschauen. Unterstützt von einer sehr schnellen Festplatte und einem tollen Sound muss man nicht einmal den Gang zum großen PC antreten. Das XPS 12 ist quasi ein Multitalent. Kraftvoll und dennoch leicht, klein und dennoch voller Power. Nur der Preis dürfte den einen oder anderen abschrecken. Im direkten Vergleich zu anderen Windows 8-Tablets ist er aber gerechtfertigt und bietet euch die Möglichkeit euer Büro mit auf Tour zu nehmen.

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