Montag , Mai 29 2017

Test – Fuse – Review des Co-op Shooters

Derzeit scheint EA voll und ganz im Coop-Fieber zu sein, denn auch der neueste Shooter Fuse ist für vier Spieler ausgelegt. Fuse erscheint für PS3 und Xbox 360. Wir haben uns Fuse einmal genauer angeschaut und wollen euch verraten, warum es manchmal besser ist, richtig schlecht oder komplett gut zu sein. Schon immer haben wir uns gefragt: sind wir wirklich alleine im Universum? Was gibt es noch da draußen? Die Antwort kennen wir schon eine ganze Weile, nur warum sollten wir sie verraten? Warum den technologischen Fortschritt teilen? Nein, wir nutzen sie für unsere eigenen Zwecke. Seit Jahren schon arbeite…

Review Übersicht

Grafik - 65%
Sound - 68%
Gameplay - 65%
Umfang - 67%
Multiplayer - 71%

67%

Einfach nichts Besonderes

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Derzeit scheint EA voll und ganz im Coop-Fieber zu sein, denn auch der neueste Shooter Fuse ist für vier Spieler ausgelegt. Fuse erscheint für PS3 und Xbox 360. Wir haben uns Fuse einmal genauer angeschaut und wollen euch verraten, warum es manchmal besser ist, richtig schlecht oder komplett gut zu sein.

Schon immer haben wir uns gefragt: sind wir wirklich alleine im Universum? Was gibt es noch da draußen? Die Antwort kennen wir schon eine ganze Weile, nur warum sollten wir sie verraten? Warum den technologischen Fortschritt teilen? Nein, wir nutzen sie für unsere eigenen Zwecke. Seit Jahren schon arbeite ich für die Raven Corporation und seit dem ersten Tag war ich fasziniert von Fuse. Fuse – diese außerirdische Substanz – sie allein könnte all unsere Energieprobleme in den Griff bekommen oder aber die Grundlage für die schlimmsten Waffen sein, die wir je entwickelt haben.

Unser mysteriöser Anführer, den wir alle nur als „Fable“ kennen, will Fuse für eben jenen Zweck einsetzen. Kann ich diese Entscheidung gut heißen? Sicher, das Geld stimmt und mein Team arbeitet an Technologien, die andere Menschen nie zu sehen bekommen werden – außer in Form von unseren Waffen, die sie dann in Sekundenbruchteilen töten. Zerrissen im Inneren hoffe ich, dass unsere Gegner, aber vor allem Overstrike 9, ein Team bestehend aus dem Söldner Dalton Brooks, dem mit Orden versehenen Detektive Jacob Kimble, Naya Deveraux – Naya… – tja, nun sie und ihr Vater haben sogar für uns gearbeitet…– und Isabelle Sinclair, eine junge und noch recht unerfahrene Wissenschaftlerin. Noch während ich hier sitze und dieses Tagebuch verfasse, höre ich die Schüsse und bin zum Teil erleichtert, aber auch ängstlich. Ich muss mich für meine Taten verantworten – bleibt zu hoffen, dass Overstrike 9 die richtigen Entscheidungen trifft und Fuse zum allgemeinen Wohl einsetzt.

fuse 1

Das hast uns gefallen:

Nun, dieser Abschnitt des Reviews dürfte etwas kürzer ausfallen als es uns lieb ist. Viel Gutes gibt es leider nicht zu berichten. Es macht schon Spaß mit einigen Freunden und Bekannten durch die Gegend zu ballern – soweit wollen wir Fuse gar nichts Negatives unterstellen. Doch kommen wir erst einmal zum Guten. Zu Beginn des Spiels finden unsere vier Helden und Heldinnen Waffen, die bereits auf der Fuse-Energie basieren. Schilde, Wummen, die kleine Schwarze Löcher erzeugen (total harmlos, was soll denn da bitte schon passieren… Physik…pah!) oder eine Tarnvorrichtung. Recht cool, das muss man sagen, aber jetzt nicht wirklich neu.

Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, ist das Gameplay von Fuse. In bekannter 3rd-Person Shooter Manier eilt man von Deckung zu Deckung und verbringt seine Zeit damit, seine Feinde ins virtuelle Jenseits zu befördern. Zwischenzeitlich begibt man sich auf die Suche nach sammelbaren Gegenständen wie Text- und Audiologs oder etwas Ingame-Währung. Damit könnt ihr dann einige Team-Perks kaufen. Was uns an Fuse wirklich gefallen hat, ist die Kombination von verschiedenen Waffenfähigkeiten. Ist man im Coop unterwegs und zielt auf den gleichen Gegner wie euer Verbündeter, dann gibt es eine Kettenreaktion, die den Feinden nicht sonderlich gut bekommt. Auch ein Levelsystem ist mit von der Partie, in der man diverse Charakterfähigkeiten ausbauen kann.

fuse 2

Das hat uns nicht gefallen:

Fuse ist ein Spiel mit vielen Ideen und wenig Innovation. Insomniac, einst gefeiert für Spiele wie Resistance, hat mit ihrem ersten Multiplattformtitel nichts Besonderes geleistet. Grafisch befindet sich Fuse im Mittelfeld von Shooter-Games, was auch auf Synchronisation und Musik zutrifft.

Nun machen weder Grafik noch Sound immer ein gutes Spiel aus. Manches Mal kann eine wirklich gute Story dafür sorgen, dass man Stunde um Stunde vor dem heimischen TV-Gerät verbringt. Auch hier kann Fuse nicht punkten. Allen vier Charakteren fehlt es an Tiefe und Glaubwürdigkeit und auch die Story selbst löst kein Begeisterungsfeuerwerk aus.

Was bleibt noch? Der Coop-Modus. Der ist aber nur dann gut, wenn man wirklich mit bis zu vier Spielern unterwegs ist. Die künstliche Intelligenz ist vieles, aber selten hilfreich. Es bedarf mindestens zwei Mitspielern, um Spaß am Spiel zu entwickeln. Es gibt im Grunde nichts Besonderes, wodurch sich Fuse von anderen 3rd-Person Shootern abheben könnte. Viele Ideen wurden einfach nicht konsequent verfolgt und gut umgesetzt.

Fazit:

Was soll man sagen? Fuse ist kein maßlos schlechtes Spiel, doch leider auch kein gutes. Es befindet sich derart tief im Mittelfeld des Genres, dass es sofort von der Bildfläche zu verschwinden droht. Gerne hätten wir mit Dalton und Co stundenlang Spaß gehabt, doch dem war leider nicht so.

Grafik, Gameplay und Sound sind solide, aber nicht „state of the art“. Die Story wirkt uninspiriert und lässt viele Fragen unbeantwortet. Setzt Insominiac auf einen Nachfolger? Nun unterm Strich bleibt zu sagen, dass es viele Ideen gab, mit den man Fuse wirklich gut hätten werden lassen können. Ab und an blitzt ein Funke Innovation durch die mittelmäße Oberfläche des Spiels. Wir hätten uns gerne mehr gewünscht. Schade.

About Thomas Gädert

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