Samstag , Juli 22 2017

Xbox 720 – Microsoft-Mitarbeiter verteidigt Daueronlinestrategie

Die Xbox 720 ist noch immer in aller Munde, nicht zuletzt durch die vielen verwirrenden Gerüchte. Wird es tatsächlich so sein, dass die neue Xbox dauerhaft mit dem Internet verbunden sein muss? Was ist dann aber mit den Leuten die noch immer kein Internet haben, ohne nur eine schlechte Anbindung? Scheint es nach Microsoft Game Studios Creative Director Adam Orth zu gehen ist das alles kein Problem.

Via Twitter hat sich Orth zum Teil darüber aufgeregt, wie die Leute auf die Gerüchte reagieren. Orth hat mit seinen Äußerungen nicht nur viele Gamer verärgert, sondern auch einige Mitarbeiter der Spieleindustrie. Orth schrieb via Twitter:

„Es tut mir leid aber ich verstehe das ganze Drama um eine „always online“-Konsole nicht. Heutzutage ist jedes Gerät dauerhaft online. Das ist die Welt in der wir leben. Dealwithit (kommt damit klar).“

Diese Aussage schien BioWare Designer Manveer Heir gegen den Strich zu gehen, der auf Orths Tweet folgende Antwort veröffentlichte: „Habt ihr nichts von Diablo 3 oder SimCity gelernt? Ihr wisst, dass bei einigen Leuten das Internet ausfallen kann? Kommt damit klar ist ein bescheuerter Grund.“

Natürlich folgte darauf hin ein kleiner Schlagabtausch zwischen den beiden, den wir euch nicht vorenthalten wollen:

Orth: „Der Strom fällt auch manchmal aus.“

Heir: „Du lebst in LA, San Franciso oder Seattle… sehr gut angebundene Städte. Versuch einmal in Janesville oder Blacksburg zu leben… Du solltest öfters außerhalb einer Stadt unterwegs sein und mir dann sagen wie sich deine Einstellung geändert hat. Gamer leben auch außerhalb urbaner Gebiete.“

Orth: „Warum um alles in der Welt sollte ich dort leben? Manchmal fällt der Strom aus, ich werde mir keinen Staubsauger kaufen.“

Heir: „Staubsauger benötigen Strom um zu funktionieren, Spiele benötigen das Internet nicht dafür.“

Orth: „Ich denke, du meintest einige Spiele benötigen kein Internet. Zu sagen dass es bei allen Spielen so wäre ist einfach nicht richtig.“

Orth hat im späteren Verlauf seine Tweets verborgen und sich bei denen entschuldigt, die sich eventuell angegriffen gefühlt haben. Zudem wies er darauf hin, dass Heir und Orth gute Freunde seien, die sich nur gegenseitig geärgert haben. Auch Heir hat ein ähnliches Statement via Twitter abgeliefert.

Ist dem wirklich so oder hat der jeweilige Arbeitgeber den beiden Streithähnen nur auf die Finger geklopft? Man kann zumindest davon ausgehen, dass diese Diskussion die Gerüchteküche neu aufleben lassen wird.

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